Feldlerchenfenster
Feldlerchenfenster sind Kleinflächen oder Streifen innerhalb von Ackerkulturen (Getreide, Raps, Sonnenblumen, Mais), die bodenbrütenden Vögeln zusätzliche Deckung sowie Raum zur Nahrungssuche bieten.
Feldlerchenfenster
Feldlerchenfenster sind kleine, nicht angesäte Flächen oder Streifen beziehungsweise Flächen, die mit einheimischen Saatgutmischungen angesät werden und innerhalb von Ackerkulturen (Getreide, Raps, Sonnenblumen, Mais) angelegt sind. Sie bieten bodenbrütenden Vögeln geeignete Flächen zur Nahrungssuche und zur Aufzucht ihrer Jungen.
Aufwand
2 von 4
Mehrwert für den Betrieb
- Fördern die funktionelle Biodiversität.
- Fördern seltene und gefährdete Ackerwildkräuter, die auch als Nahrung für Wildbienen und andere Insekten wichtig sind.
- Unterstützen landwirtschaftlich nützliche Arten.
Umsetzung
- Lasse bei der Aussaat der Kulturpflanzen bestimmte Flächen unbepflanzt oder säe dort Mischung aus einheimischen Wildblumen an.
- Ab der Saat der Hauptkultur in den Lerchenfenstern auf Herbizide und mechanische Unkrautbekämpfung verzichten.
- Problempflanzen gezielt von Hand oder mit der Rückenspritze behandeln.
Diese Massnahme fördert
FeldlercheFeldlerchenfenster schaffen innerhalb dichter Ackerkulturen lückige und geschützte Bereiche. Sie erleichtern den Zugang zur Fläche und bieten bessere Bedingungen für die Nahrungssuche und die Aufzucht der Jungen.
Wer sonst noch profitiert

Feldhasen

Heuschrecken

Laufkäfer

Spinnen

Zauneidechsen

Wildbienen
Praxistipp
- Lerchenfenster unbedingt ausserhalb von Fahrgassen und nicht am Ackerrand anlegen (Nesträuber-Risiko).
- Optional eine einheimische Wildkräutermischung einsäen.
- Mit Brachen oder Säumen kombinieren, um das Feldlerchenfenster aufzuwerten.
- Das Label IP-Suisse unterstützt die Umsetzung mit Punkten.





