Hochstamm-Feldobstbäume

Hochstamm-Feldobstbäume

Hochstamm-Feldobstbäume sind Obst-, Nuss- oder Kastanienbäume mit einer extensiv bewirtschafteten Unternutzung wie Wiese oder Weide. Die Kombination aus Baumkronen, Blüten, Früchten, Totholz und Bodenvegetation schafft vielfältige Lebensräume.

Hochstamm-Feldobstbäume


Hochstamm-Feldobstbäume sind Obst-, Nuss- oder Kastanienbäume mit einer extensiv bewirtschafteten Unternutzung wie Wiese oder Weide. Die Kombination aus Baumkronen, Blüten, Früchten, Totholz und Bodenvegetation schafft vielfältige Lebensräume.

Aufwand

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Mehrwert für den Betrieb

  • Fördern mit Blütenangebot und vielfältige Strukturen Bestäuber und andere blütenbesuchende Insekten.
  • Erhöhen die Landschaftsqualität und Attraktivität der Betriebsflächen.
  • Sichern Direktzahlungen und Beiträge für Biodiversitätsleistungen.
  • Schaffen zusätzlichen Umsatz über verkaufte Produkte.

Umsetzung

  • Den Baumabstand so wählen, dass die normale Entwicklung und Ertragsfähigkeit gewährleistet ist.
  • Falls Bäume auf einer extensiven Wiese gedüngt werden, werden die Beiträge gekürzt.
  • Auf Herbizide verzichten. Falls nötig ist vor dem 5. Standjahr ein angemessener Pflanzenschutz der Bäume erlaubt.
  • Die Jungbäume vor Wild oder anderen Schäden schützen.

Diese Massnahme fördert

Gartenrotschwanz
Garten-rotschwanzAlte Hochstamm-Feldobstbäume und Nisthilfen bieten geeignete Brutplätze. Eine kurzrasige, extensive Unternutzung und offene Bodenstellen erleichtert die
Gartenrotschwanz
GartenrotschwanzAlte Hochstamm-Feldobstbäume und Nisthilfen bieten geeignete Brutplätze. Eine kurzrasige, extensive Unternutzung und offene Bodenstellen erleichtert die Nahrungssuche nach Insekten.
Stieglitz
StieglitzHochstamm-Feldobstbäume mit extensiver Unternutzung bieten Samen von Wildpflanzen sowie Nist- und Rückzugsplätze.
Wiedehopf
WiedehopfAlte, höhlenreiche Bäume und strukturreiche Obstgärten bieten Brutplätze und bei offenen Bodenstellen ein reiches Angebot an Grossinsekten.

Wer sonst noch profitiert

Honigbienen

Honigbienen

Wildbienen

Wildbienen

Fledermäuse

Fledermäuse

Hirschkäfer

Hirschkäfer

Igel

Igel

Schmetterlinge

Schmetterlinge

Praxistipp

Praxistipp

  • Abgestorbene, stehende Bäume oder Totholz als Lebensraum erhalten.
  • Die Fläche unter den Bäumen extensiv bewirtschaften, zum Beispiel gestaffelt mähen.
  • Mit offenen Bodenstellen wie Naturwege ergänzen. Dies ist besonders wertvoll für den Gartenrotschwanz und andere Vogelarten, die ihre Nahrung am Boden suchen.

Projektpartner

Schweizer Bauernverband
Vogelwarte
Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID

Sponsoren

Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die Schweizer Landwirtschaft
Coop Fonds für Nachhaltigkeit
UFA-Samen

Adresse

Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg

info@sbv-usp.ch
+41 (0)56 462 51 11

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