Extensiv genutzte Weiden
Extensiv genutzte Weiden sind nährstoffarme, meist grossflächige Weiden mit unterschiedlich hoher Vegetation und ökologisch wertvollen Strukturen wie Einzelbäumen, Sträuchern, Steinhaufen sowie feuchten oder offenen Bodenstellen. Die unterschiedliche Beweidungsintensität schafft ein vielfältiges Vegetationsmosaik.
Extensiv
genutzte Weiden
Extensiv genutzte Weiden sind nährstoffarme, meist grossflächige Weiden mit unterschiedlich hoher Vegetation und ökologisch wertvollen Strukturen wie Einzelbäumen, Sträuchern, Steinhaufen sowie feuchten oder offenen Bodenstellen. Die unterschiedliche Beweidungsintensität schafft ein vielfältiges Vegetationsmosaik.
Aufwand
2 von 4
Mehrwert für den Betrieb
- Eignen sich besonders für schwer zugängliche, trockene oder feuchte Standorte.
- Hemmen die Verbuschung der Flächen.
- Sichern Direktzahlungen und Beiträge für Biodiversitätsleistungen.
Umsetzung
- Die Fläche mindestens einmal jährlich beweiden.
- Auf Düngung (ausser durch Weidetiere) und Pflanzenschutzmittel verzichten (Einzelstockbehandlungen möglich, wenn die mechanische Bekämpfung erfolglos bleibt).
- Auf Mulchen und den Einsatz von Steinbrechmaschinen verzichten.
- Säuberungsschnitte sind zulässig.
Diese Massnahme fördert
Wer sonst noch profitiert

Zauneidechsen

Blindschleichen

Erdkröten

Heuschrecken

Orchideen

Blütenpflanzen
Praxistipp
- Ein Mosaik aus kurz abgeweideten, höher bewachsenen und ungenutzten Bereichen anstreben.
- Weidebeginn und Besatzdichte an Pflanzenarten und Tragfähigkeit des Bodens anpassen – wichtig für bodenbrütende Vögel und Orchideen.





