Stufige Waldränder

Stufige Waldränder

Ein stufiger Waldrand besteht aus einem Übergang zwischen Wald und Offenland: Krautsaum, Sträucher und Bäume. Auf engem Raum entstehen so vielfältige Lebensräume, die zahlreichen Arten Nahrung, Deckung und Brutplätze bieten.

Stufige Waldränder


Ein stufiger Waldrand besteht aus einem Übergang zwischen Wald und Offenland: Krautsaum, Sträucher und Bäume. Auf engem Raum entstehen so vielfältige Lebensräume, die zahlreichen Arten Nahrung, Deckung und Brutplätze bieten.

Aufwand

3 von 4

Mehrwert für den Betrieb

  • Fördern durch unterschiedliche Lebensräume auf kleinem Raum eine hohe Artenvielfalt.
  • Werten das Landschaftsbild auf.

Umsetzung

  • Geeignete Abschnitte auswählen, eventuell in Zusammenarbeit mit der zuständigen Forststelle.
  • Dichten Bestand auslichten sowie Sträucher und Jungbäume fördern, damit ein stufiger Übergang entsteht.
  • Artenreiche Krautsäume am Waldrand anlegen oder erhalten.

Diese Massnahme fördert

Goldammer
GoldammerStrukturreiche Waldränder mit Sträuchern und Krautsäumen bieten Nahrung, Deckung und geeignete Brutplätze.

Wer sonst noch profitiert

Ameisen

Ameisen

Schmetterlinge

Schmetterlinge

Wildbienen

Wildbienen

Zauneidechsen

Zauneidechsen

Haselmäuse

Haselmäuse

Blütenpflanzen

Blütenpflanzen

Praxistipp

Praxistipp

  • Pflegearbeiten ausserhalb der Brutzeit durchführen (Oktober–Februar).
  • Sonnige Waldränder mit angrenzenden extensiven Wiesen oder Säumen sind ökologisch besonders wertvoll.
  • Eingriffe über mehrere Jahre verteilen.

Projektpartner

Schweizer Bauernverband
Vogelwarte
Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID

Sponsoren

Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die Schweizer Landwirtschaft
Coop Fonds für Nachhaltigkeit
UFA-Samen

Adresse

Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg

info@sbv-usp.ch
+41 (0)56 462 51 11

Sprache auswählen

Sprache auswählen