Hecken und Niederhecken mit Krautsaum

Hecken und Niederhecken mit Krautsaum

Hecken bestehen aus einheimischen Sträuchern und Bäumen unterschiedlicher Höhe, Niederhecken hauptsächlich aus Sträuchern. Baumhecken enthalten zusätzlich ein Baumschicht. Zusammen mit angrenzenden Krautsäumen schaffen beide vielfältige Lebensräume und bieten Nahrung, Deckung sowie Nistplätze für zahlreiche Tierarten.

Hecken und Niederhecken mit Krautsaum


Hecken bestehen aus einheimischen Sträuchern und Bäumen unterschiedlicher Höhe, Niederhecken hauptsächlich aus Sträuchern. Baumhecken enthalten zusätzlich ein Baumschicht. Zusammen mit angrenzenden Krautsäumen schaffen beide vielfältige Lebensräume und bieten Nahrung, Deckung sowie Nistplätze für zahlreiche Tierarten.

Aufwand

3 von 4

Mehrwert für den Betrieb

  • Schützen vor Wind und Austrocknung und verringern die Erosion.
  • Verbessern die Vernetzung verschiedener Lebensräume.
  • Strukturieren die Landschaft und erhöhen deren Attraktivität.
  • Sichern Direktzahlungen und Beiträge für Biodiversitätsleistungen.

Umsetzung

  • Einheimische, standortgerechte Strauch- und Baumarten wählen. Besonders wertvoll sind dornentragende Arten wie Weissdorn, Schlehe oder Wildrosen.
  • Die Pflege abschnittsweise durchführen und dabei unterschiedliche Wuchshöhen und Altersstadien erhalten.
  • Dünger und Pflanzenschutzmittel sind verboten.

Diese Massnahme fördert

Goldammer
GoldammerHecken mit Krautsäumen bieten Nahrung, Deckung und geeignete Brutplätze. Besonders wichtig sind samenreiche Pflanzenbestände und strukturreiche Übergänge zur offenen Landschaft.
Neuntöter
NeuntöterNiederhecken und insbesondere Dornensträucher bieten Brutplätze und Sitzwarten. Von erhöhten Stellen aus jagt der Neuntöter nach Grossinsekten.

Wer sonst noch profitiert

Schnecken

Schnecken

Hermeline

Hermeline

Igel

Igel

Wildbienen

Wildbienen

Käfer

Käfer

Schmetterlinge

Schmetterlinge

Praxistipp

Praxistipp

  • Lass dich beraten, wie Hecken optimal angelegt werden.
  • In Ackerbaugebieten sind Baumhecken oft unerwünscht, da Feldlerchen und andere Arten deren Nähe meiden. In solchen Situationen Niederhecken anlegen.
  • Pflegearbeiten ausserhalb der Brutzeit durchführen.
  • Krautsäume ab Mitte Juli abschnittsweise schneiden und jeweils einen Teil stehen lassen.

Projektpartner

Schweizer Bauernverband
Vogelwarte
Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID

Sponsoren

Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die Schweizer Landwirtschaft
Coop Fonds für Nachhaltigkeit
UFA-Samen

Adresse

Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg

info@sbv-usp.ch
+41 (0)56 462 51 11

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