Offene Bodenstellen

Offene Bodenstellen

Offene Bodenstellen sind kleine, wenig bewachsene Flächen mit nacktem Boden, beispielsweise entlang von Feldwegen, an Böschungen, in extensiven Wiesen oder am Rand von Strukturen. Sie sind wichtige Lebensräume für wärmeliebenden Insekten und erleichtern Vögeln die Nahrungssuche besonders bei regnerischem Wetter.

Offene
Bodenstellen


Offene Bodenstellen sind kleine, wenig bewachsene Flächen mit nacktem Boden, beispielsweise entlang von Feldwegen, an Böschungen, in extensiven Wiesen oder am Rand von Strukturen. Sie sind wichtige Lebensräume für wärmeliebenden Insekten und erleichtern Vögeln die Nahrungssuche besonders bei regnerischem Wetter.

Aufwand

2 von 4

Mehrwert für den Betrieb

  • Eignen sich besonders für wenig produktive, vorzugsweise sonnenexponierte Flächen und werten dabei, ähnlich einer Kleinstruktur, die umliegenden Lebensräume ökologisch auf.
  • Am richtigen Ort angelegt, profitieren viele Vögel und andere Lebewesen.

Umsetzung

  • Schonende Bodenbearbeitung (Fräse, Kreiselegge) oder angepasste Nutzung hält Bodenstellen offen.
  • Keine Düngung und Pflanzenschutzmittel.

Diese Massnahme fördert

Feldlerche
FeldlercheOffene Bodenstellen in strukturreichen Agrarlandschaften erleichtern die Nahrungssuche nach Insekten und Samen.
Gartenrotschwanz
Garten-rotschwanzOffene Bodenstellen in strukturreichen Agrarlandschaften erleichtern die Nahrungssuche nach Insekten und Samen.
Gartenrotschwanz
GartenrotschwanzOffene Bodenstellen in strukturreichen Agrarlandschaften erleichtern die Nahrungssuche nach Insekten und Samen.
Neuntöter
NeuntöterOffene Bodenbereiche neben Hecken oder Gebüschen erhöhen den Jagderfolg, da Beutetiere leichter entdeckt und erbeutet werden.
Wiedehopf
WiedehopfKurzrasige und offene Bodenbereiche ermöglichen ihm, mit seinem langen Schnabel nach Maulwurfsgrillen und Käferlarven zu stochern.

Wer sonst noch profitiert

Sandbienen

Sandbienen

Ameisen

Ameisen

Zauneidechsen

Zauneidechsen

Feldgrillen

Feldgrillen

Laufkäfer

Laufkäfer

Spinnen

Spinnen

Praxistipp

Praxistipp

  • Offene Bodenstellen mit extensiv genutzten Flächen, Hochstamm-Feldobstbäumen und Kleinstrukturen kombinieren.

Projektpartner

Schweizer Bauernverband
Vogelwarte
Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID

Sponsoren

Stiftung für eine nachhaltige Ernährung durch die Schweizer Landwirtschaft
Coop Fonds für Nachhaltigkeit
UFA-Samen

Adresse

Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg

info@sbv-usp.ch
+41 (0)56 462 51 11

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