Feuchte Standorte
Feuchte Standorte wie Wassergräben, Bachufer, Feuchtwiesen oder feuchte Randbereiche sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Hochstaudensäume und eine angepasste Pflege schaffen wertvolle Rückzugsräume, Nahrungsquellen und Brutplätze.
Feuchte
Standorte
Feuchte Standorte wie Wassergräben, Bachufer, Feuchtwiesen oder feuchte Randbereiche sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Hochstaudensäume und eine angepasste Pflege schaffen wertvolle Rückzugsräume, Nahrungsquellen und Brutplätze.
Aufwand
3 von 4
Mehrwert für den Betrieb
- Wirken als Trockenheitspuffer.
- Verlangsamen die Versickerung.
- Schützen vor Hochwasser.
- Sichern Direktzahlungen gfür die BFF-Typen «Wassergräben, Tümpel und Teiche» sowie «Uferwiesen».
Umsetzung
- Bei BFF-Elementen auf Düngung und Pflanzenschutzmittel verzichten (Ausnahme: Einzelstockbehandlung bei Uferwiesen ab 4 m vom Gewässer).
- Uferwiesen mindestens einmal pro Jahr schneiden. Mulchen ist verboten.
- Extensiv pflegen durch spätes Mähen und gestaffelte Bewirtschaftung.
Diese Massnahme fördert
RauchschwalbeFeuchte Stellen mit offenem Boden oder Schlamm liefern Baumaterial für den Nestbau. Besonders wertvoll sind feuchte Bereiche in der Nähe von Hofgebäuden und Ställen.
SchwarzkehlchenHochstaudensäume und strukturreiche Randbereiche bieten Sitzwarten und Jagdmöglichkeiten.
SumpfrohrsängerDichte Hochstaudenbestände entlang von Gräben und Gewässern bieten Schutz, Nahrung und geeignete Brutplätze. Eine späte, abschnittsweise Mahd ermöglicht eine erfolgreiche Brut.
Wer sonst noch profitiert

Libellen

Frösche

Erdkröten

Schwebfliegen

Amphibien

Feuchtpflanzen
Praxistipp
- Feuchte Standorte mit extensiven Wiesen, Hecken oder Kleinstrukturen kombinieren.
- Feuchte Wiesen erst ab Oktober mähen, nach der Brutzeit.
- Entlang von Gräben und Ufern ungemähte Vegetationsstreifen stehen lassen.





